Gela Hecking

Diplom -Designerin

ich bin 1962 in Hannover geboren

schon immer interessiert in allen Bereichen der Textilbe- und verarbeitung

habe ich mein Wissen über Garne und Stoffe optimiert
durch ein sehr erfolgreiches Studium an der
Fachhochschule für Design und Medien in Hannover, Fachrichtung:

Textildesign

seitdem arbeite ich selbständig an der Entwicklung und Produktion handgewebter Stoffe
und verbinde traditionsreiche Techniken mit modernem Design


Charatuch

Wie kommt Frau auf so ein Thema ?

Von der Familien- und Altenpflege zum Charatuch.

als Familienpflegerin in Altenheimen und Sozialstationen tätig, gehört der Tod zum Alltag. Viele Menschen aller Altersklassen habe ich dadurch in ihren letzten Stunden begleiten dürfen.

Für den"alten" Menschen war die Zeit gekommen und die Menschen waren dankbar,als es soweit war...

Viele Menschen der sogenannten älteren Generation haben schon zu Lebzeiten für ihre letzte Ruhestätte Sorge getragen und sich oft aus finanziellen Gründen für ein Urnenbegräbnis auf dem annonymen Rasen eines Friedhofes entschieden. Somit blieb den Angehörigen auch die lästige Grabpflege erspart- so die einhellige Meinung.

Aber was bleibt...?

Keine Grabstelle- keine Anlaufstelle- wohin mit der Trauer?

Die Annonymität und der finanzielle Aspekt sind sicherlich zu bedenken, doch der Umgang mit der eigenen Trauerarbeit darf dabei nicht ausser Acht gelassen werden!

Die Trauer braucht einen Ort um gelebt zu werden. Dieser Ort muss nicht zwangsläufig ein Friedhof sein.

Der Verlust eines geliebten Menschen ist eine schlimme Erfahrung. Sie gehört zum Leben und muss gelebt werden- und darf gestaltet werden, damit jeder heil aus dieser schweren Zeit herausgeht.


Ich bin froh über den Ort der Trauer, den ich geschaffen habe!

Es geht immer weiter, das Leben- es ist ein Geschenk.